Friaulaner Naturerlebnisse

Buon giorno - Hallo und Willkommen im Friaul

Casera Davass - Monte Davanti - Castello di Toppo

Monte Cjaurlez - Val Torrente Cosa - Lago del Tul - Monte Valinis


Casera Tamer - Monte Davanti - Casera Davass

Ganzjährig begehbare aussichtsreiche Bergtour in der Region Friaul

Meine Touren Beschreibung in Kurzform

Ideale Wanderkarte ist die  TABACCO 1:25.000, das Blatt 028, Val Tramontina.

Start und Zielort ist die Gemeinde Toppo, 251 m, unweit von Meduno gelegen.
Höchster Punkt der Tour ist der
Monte Davanti mit 947 m.
Dauer 3:30 bis 4 Stunden, aussichtsreiche, problemlose Wanderung. 

Die Bergsteige sind gut markiert und ausgeschildert, CAI 850. Der Besuch vom Castello di Toppo, 364 m, ausgeschildert.
Der
Monte Cjaurlez, 1145 m, benötigt weitere 2:30 bis 3 Stunden hin und zurück.

Meine ausführliche Wege Beschreibung

In Toppo zum Nordende der Gemeinde, ausgeschildert das Castello di Toppo. Nun den links abgehenden Weg, Anfangs eine kleine Teerstraße, CAI 850, kurz steil bergan bis zur Abzweigung zum Castello di Toppo, in weiteren 7 Minuten erreichbar. Danach hier her wieder zurück und weiter einen guten Bergsteig in mehreren Kehren bis zur Höhe 580 m. Hier gibt es eine direkt gehende Abzweigung zur Casera Davass, sehr steiler Bergsteig, CAI 850a. Angenehmer ist der Normalweg berghoch, allerdings etwas länger. Nun kommt ihr an der Casera Tamer bassa, 586 m, vorbei. Dort frisches Trinkwasser und eine Möglichkeit zum Zelten.

Nun weiter den Bergsteig in nördlicher Richtung berghoch bis zur Höhe 785 m, hier eine weitere Abzweigung: nach links kommt ihr zum Monte Valinis, wir bleiben rechts haltend und steigen weiter auf. Bald verlassen wir den Bergwald und steigen im offenen Gelände aussichtsreich zum Monte Davanti, 947 m, auf. Großes Panorama, für so einen niedrigen Berggipfel.


Der weitere Weg

Der Abstieg nach Südosten auf einer schmalen Wege Spur und kurz hinunter zur Casera Davass auf 891 m Höhe, recht geschützt gelegen. Kein frisches Trinkwasser vor Ort, dafür sehr gut geeignet zum freien Zelten. 

Von hier aus man in 75 Minuten zum Monte Cjaurlez, 1145 m, aufsteigen, markiert und ausgeschildert. Der direkte Bergsteig, CAI 850a hinunter nach Toppo kann ich nur zum Aufstieg empfehlen, für den Abstieg teilweise zu steil und Absturz gefährdet. Der normale weitere Weg geht ausgeschildert in südöstlicher Richtung weiter hinunter zum Col Taront.
Vom Col Taront die Abzweigung nach rechts nehmen und in südlicher Richtung erst einen Bergsteig, später im Bergwald einen Weg nehmen und ihr gelangt wieder zurück nach Toppo. Von hier etwa knapp eine Stunde.

Wem diese Tour zu kurz ist, nicht aber zum Monte Cjaurlez aufsteigen möchte, kann noch mit weiteren 1:30 Stunden Mehraufwand die Casera Sinic, 849 m, besuchen und auf gleichem Wege hierher zurück, gut markierte Pfade. 

Nach Praforte weiter zu Wandern lohnt nicht, der Rückweg von Travesio nach Toppo, eine 4 Km lange Straßenwanderung, gibt nicht viel her.


Tour Verlängerung

Ein Tipp:  wer eine 2 Tagestour daraus machen möchte, wandert vom Col Taront nach Norden, oder auch gleich direkt zum Monte Cjaurlez und übernachtet im Ricovero Casera Tamer Alto. Am nächsten Tag auf dem Wanderweg CAI 819 zum Monte Valinis und danach nach Sottomonte absteigen. 

Von hier auf einer 3 Km kleinen Straße zurück nach Toppo laufen.

Alle diese Touren sind ganzjährig begehbar, besonders im Spätherbst ein Genuss, aber im Juli und August oftmals eine Hitzeschlacht. 

Teilweise wandert man auf alten Pfaden, welche Bestandteil des Erwin Rommel Trail, 1917, sind. 

Im Winter, wenn Schnee diese Berge bedeckt, könnt Ihr hier herrlich ohne einer Lawinengefahr, Schneeschuh Wandern.

Weitere mögliche Gipfeltouren

Der Monte Cjaurlez, 1145 m. Höchster Gipfel dieser Gebirgskette mit eingeschränkter Aussicht.
Dosso Paladin, 1109 m. Eine unscheinbare Kuppe im Bergwald ohne Panorama.
Monte Valinis, 1102 m. Herrliches Panorama am gesamten Gipfelhang. Startplatz für Gleitschirmflieger. Besonders im Winter bei klarer Luft Ausblicke bis an Mittelmeer hinunter. Mehrere markierte Aufstiegspfade.
Col Pares, 949 m. Dieser Gipfel liegt etwas abseits der üblichen Wanderwege.
Monte Ciavoleit, 902 m. Versteckter Gipfel im Gebirgswald.


Weitere Vorhandene Schutzhütten

Casera Selvaz, 847 m. Auf einer Waldlichtung stehende Nothütte an der Nordabdachung dieses Gebirgszuges.
Casera Tamar, 1116 m. An der Nordseite des Monte Cjaurlez stehende Selbstversorger Hütte.
Casera Sinic, 849 m. Recht oft besuchte Berghütte, leider ist die Umgebung vermüllt worden. Warum nur ist es dem Menschen nicht möglich, seinen entstandenen Müll wieder mit ins Tal zu nehmen? Dummheit und Faul ?
Casera Valinis, 965 m. Private Berghütte mit meist einem geöffneten Raum. Die Umgebung der Hütte wird intensiv als WC für die Gleitschirmflieger benützt, bevor diese ins Tal abheben, auch Kackwiese genannt.
Agritur Malga Valinis, 955 m. Ab Pfingsten bis in den Oktober hinein bewirtete Alm, direkt an der Bergstraße liegend. Vielfach besucht.

Versiegte Wasserquellen und Schluchten

Die Fontana il Fornat, 1055 m, liegt bezeichnet etwas abseits des Hauptwanderweges nördlich unterhalb der Casera Tamar. Interessante Felsformationen mit einer engen Schlucht.

Die Fontana Racli, 1013 m. Beschildert abseits nördlich der Casera Sinic auffindbar. Zuerst geht es im Wald leicht bergab, danach eine längere Böschung hoch und man kommt auf eine ausgelassenen Almwiese. Hier zum höchsten Punkte und jenseits bergab um anschließend im Bergwald einen Hang leicht bergan zu queren. Kurz darauf kommt man an die teilweise Wasser führenden Felsen.

Die Fontanon del Volt, 820 m. Diese ist am schwierigsten im Gebirgswald auffindbar, keinerlei Markierungen und auch der Pfad ist kaum noch erkennbar.

Die Fontana Tamer, 635 m, ist die einzige Quelle, welche ganzjährig herrliches Trinkwasser spendet. Diese liegt 5 Minuten oberhalb der Casera Tamer nahe dem Bergsteig.



Die Wildbachtour im Val Cosa mit dem Lago del Tul

Startort für diese 6 Stündige Bergtour ist der hübsche Weiler Raunia nahe Castelnuovo del Friuli, bei dem Weiler Mulinars. Hier steht auch ein sehr gute Feinschmecker Restaurant nahe der Straße in einer Mühle.

Meine Wegbeschreibung

Zuerst geht es in Richtung eines herrlichen Klettergartens, der Palestra di Roccia. Hinter den Felsen im Bergwald etwas bergan und meist nahe der Bergkante in nordwestlicher Richtung oberhalb des Talgrundes Val Cosa hoch laufen. Der Wanderpfad schwenkt danach in nördlicher Richtung, Pradis di Sotto, hinein. Hier kommt eine Weggablung: nach links führt der Bergpfad recht steil hinunter zum Wildbach des Torrente Cosa, nach rechts könnt Ihr weiter aufsteigen zur Grotte Pradis. Bei genug Zeit solltet Ihr im Sommer unbedingt zur Grotte Pradis wandern und ihr einen Besuch abstatten. Eintritt wäre 6 €, welche sicher lohnend angelegt sind. Auch besteht die Möglichkeit nahe der Grotte in einem Ausflugslokal ein zu kehren.

Nach dem steilen Abstieg zum Torrente Cosa hinunter geht der Bergsteig fast direkt am rauschenden Wildbach entlang. Von recht fließt der Rio Secco in den Cosa ein. Kurz dahinter habt Ihr nun zwei Möglichkeiten für den Weiterweg. 

Linkshaltend führt der schmale Pfad etwas höher und quert auf halber Höhe einen langgezogenen Berghand in Richtung Raunia, dabei verlassen wir aber den Torrente Cosa.

Wenn der Wasserstand überschaubar ist, kann man aber auch weiterhin direkt am Wildbach Cosa entlang wandern. Mehrere enge Schluchten werden direkt im Wasser begangen und Ihr erreicht den kleinen Stausee Lago del Tul. Nun entweder vor zur Mauer und an der linken Seite im Wald hinunter zur Mühle, oder vom See weniger Meter retour und auf einem markierten Bergsteig steil im Wald bergan und Ihr erreicht den Startpunkt dieser Wildbachtour Raunia.

Alles im Allem, mit der Grotte Pradis wären es 8 Stunden, 11 Kilometer und 550 Höhenmeter. Die Pfade sind recht unterschiedlich farblich markiert, mal rote Punkte, mal rot-weiß, mal auch nur Spuren und Steinmännchen.



Mögliche Tourenwochen Angebote

Diese gesamte Bergregion eignet sich hervorragend für Jugendgruppen mit Zelten als eine Abenteuer Wandertour. Im Nahbereich der Hütten kann herrlich gezeltet werden. Einzig mit dem Trinkwasser muss man sich Gedanken machen und meist von weiter unten ausreichend genug mit bringen.

 In Verbindung mit dem Val Cosa, der Grotte Pradis und dem Val Chiarzo bei Campone ist man 2 Wochen auf Tour, wobei mehrmals Lebensmittel nachgekauft werden kann. 

Die italienischen Pfadfinder Gruppen nützen diese Region sehr gerne recht ausführlich für ihre Sommertouren.
Selbstverständlich biete ich für Vereine und soziale Einrichtungen attraktive finanzielle Lösungen und Gebühren, welche auch ärmere Kinder und Jugendlichen die Teilnahme ermöglichen würde.

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Erstmals veröffentlicht am: 19. Mai 2023 - Camillo Pötzsch
Copyright: CP_2020/_2025

Aktualisiert am 31. Januar 2025

...mit der Wildbachtour Val Cosa und der Grotte Pradis.

Das Castello di Toppo