Friaulaner Naturerlebnisse

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Der Dolomiten Höhenweg 3

Der Weg der Gämsen - Sentiero de Camoscio


Der Dolomiten Höhenweg 3

Der Weg der Gämsen - Sentiero de Camoscio

Pfade – Berghütten - Klettersteige – Gipfeltouren – Höhenwege
Sentiero – Rifugio, Casera, Bivacco – Ferrata – Monte – Sentiero del sopra

Meine persönliche Einleitung

Das Weitwandern liegt seit Jahren voll im Trend der Zeit. Besonders seit 2020, wo fast alle Berghütten wegen Corona geschlossen hatten, wurde von vielen Bergtouristen das Leichttrekking Zelt für ihre Übernachtungen entdeckt. Dieser Trend hat sich bis heute fortgesetzt und ich befürworte dies ausdrücklich.
Nun gibt es eben zwei Arten von Fernwandern. Eine Art, welche klassisch von Hütte zur Hütte laufen und in Kauf nehmen, bis zu 80 Euros für Halbpension und Getränke auf den bewirteten Berghäuser ausgeben und die Anderen, welche bereit sind auf Komfort zu verzichten, mehr Kilos zu tragen und weitgehend unabhängig die Fernwanderung unternehmen. An diese Gruppe richtet sich meine komplett überarbeitete, mit allen Änderungen, auch seitens des CAI, nun veröffentliche Neubeschreibung des Dolomiten Höhenweges 3.

Allgemeine Daten vom Dolomiten Höhenweg 3

Starten könnt Ihr ab Toblach, Dobbiaco, im Pustertal oder ab Niederdorf, Villabassa, und Ziel wäre in Belluno, nach der aktuellen italienischen Wegführung.

Die Wegstrecke bis Longarone beträgt 125 Km, bis Belluno 153 Km.

Dauer der Tour zwischen 10 und 13 Tagen, je nach dem Routenverlauf. Wer noch unterwegs einige der herrlichen Dolomitengipfel mit nehmen möchte, kommt auch schnell mal auf 16 Tage.
In der Regel leichte bis mittelschwere Bergpfade, teilweise mit Stahlseilen gesichert und kurze Kletterstellen im unteren 2.Grad. 

Der Dolomiten Höhenweg 3 ist ordentlich markiert und ausgeschildert, wobei nicht mehr überall die einstmals einheitliche Markierung einer 3 im Dreieck zu erkennen ist. Dazu kommt mancherorts Probleme der Wegführung durch Sturmbruch und Lawinen Abgänge dazu.



Eine Liste der Berghütten

Der Campingplatz Olympia, etwa einen Kilometer östlich der Gemeinde Niederdorf.
Der Campingplatz am Toblacher See, ist meine Empfehlung nach der Anreise in das Pustertal. Vom Bahnhof Dobbiaco 4 Km in südlicher Richtung in einer Stunde zu Fuß erreichbar.

Die Berghäuser auf der Plätzwiese, 1993 m. Komfortabel, aber auch kostspielige Unterkünfte. 

Eine Alternative:
Die Malga Prato Piazza, 2048 m. Wer wie ich mit einem Hund auf Tour ist, kann hier nach Absprache auch frei Zelten und das gute preiswerte Essen am Abend in Anspruch nehmen.
Die Dürrensteinhütte, das Rifugio Vallandro, 2040 m.

Das Chalet Passo Chimabanche, 1530 m.
Das Rifugio Ospitale.
Der Talabstieg zum Dürrensee und der gewaltige Aufstieg zum Monte Piano, 2301 m, und dem Rifugio Bosi, 2205 m, mit dem folgenden Wiederabstieg ins Val Popena Bassa hat nichts mehr mit einem Höhenweg gemeinsam und wird kaum noch so von italienischen Höhenweggeher unternommen. Eine Berichtigung seitens des Hauleitner Führers gibt es aber aktuell nicht.

Das Rifugio G. Lorenzi, 2932 m. Nordseitig am Monte Cristallo gelegen.
Bei der direkten Wegführung von der Plätzwiese zum Passo Tre Croci wird das Monte Cristallo Massiv überschritten.
Der Bergsteig CAI 18 führt hinunter ins Gemärk, der Steig CAI 233 hoch zum Rifugio Lorenzi mit einer Abzweigung zum Ricovero Bivacco Buffa di Perrero, und danach mit der Seilbahn geht es hinunter zum
Rifugio San Forcia, 2215 m.
Für diese großartige Wegführung des
CAI ist die TABACCO Wanderkarte 1:25.000, das Blatt 03, Dolomiti Ampezzane sehr hilfreich.

Das Rifugio Vandelli, 1928 m, wird auf dem CAI 215 Wanderweg ab dem Passo Tre Croci problemlos erreicht.
Das Bivacco Slataper, 2600 m. Diese Südwest Umrundung der
Cime Sorapiss ist sicher einer der Höhepunkte des Dolomiten Höhenweges 3.

Das Rifugio San Marco, 1823 m.
Das Rifugio Venezia, 1946 m.
Die
Monte Pelmo Besteigung, eine Empfehlung für besonders ausdauernde Weitwanderer.

Das Rifugio Talamini, 1582 m.
Der Monte Rite, 2183 m, mit dem Bergmuseum von Reinhold Messner beim Rifugio Dolomites.
Eine Schutzhütte am Passo Cibiana, 1530 m.

Das Rifugio Bosconero, 1457 m.
Viele weitere und besonders ausführliche Informationen zu den
Bosconero Dolomiten habe ich in einem eigenen Kapitel veröffentlicht.

Das Bivacco Tovanella, 1668 m.
Abstieg nach der deutschen Version hinunter nach Longarone
oder der Weiterweg in Richtung Süden, Belluno.

Die Casera Palughet, 1257 m.
Das Rifugio 7.Alpini, 1502 m.
Wer hier noch guter Kondition ist, sollte unbedingt über eine der Ferrata zur
Cime Schiara hoch steigen. Helm und ein leichtes Klettersteig Set kann ich empfehlen, aber im Spätherbst ohne weitere Bergtouristen lässt sich die ganze Tour für routinierte Geher auch ohne spezielle Ausrüstung sicher bewältigen.
Die Casera Bivacco Ronch, 1324 m.
Abstieg nach Belluno.


Schutzhütten auf dem Weg nach Belluno

Rifugio Casera Bosconero, 1457 m, wichtigster Stützpunkt an der Westseite stehend.
Bivacco Casera di Campestrin, 1649 m.
Bivacco Osvaldo Tovanella e Casera Pezzei, 1688 m.
Rifugio Remauro, 1536 m, direkt am Passe Cibiana stehend.
Rifugio Baita Deona, 1559 m.
Agritur Casera Pian di Levina, 1218 m.
Bivacco Baita Dare Copada, 1856 m.
Casera de la Ronces, 1471 m.
Casera Pian de Fontana, 1547 m.
Bivacco Casera Busnich, 1563 m.

Meine Liste der empfohlenen Gipfeltouren am Weg

Der Sarlkofel, 2378 m. Herrlicher Aussichtsberg, ab dem Sarlsattel, 2229 m problemlos in einer Stunde erreichbar.
Der
Monte Pelmo, 3168 m, ab dem Rifugio Venezia ist mein besonderer Hit. Dieser zusätzliche Tag wird Euch für ewig in Erinnerung bleiben.

Via Ferrata – Klettersteige – gesicherte Pfade

Teilweise führen über Scharten und Forcella, sowie zu den hohen Gipfel gesicherte Klettersteige hinüber. Schwierig sind keine, meist sind es mehr mit einem Stahlseil gesicherte Bergpfade. Für den erfahrenen Berggeher alles kein Problem.


Geführte Touren Angebote

Wie alle Touren auf dieser Webseite, kann auch die Dolomiten Höhenweg 3 Überschreitung bei mir auf Anfrage gebucht werden. 10 Tage oder auch zwei Wochen zu den schönsten Plätzen und Berggipfeln auf diesem Pfad, dazu die eine und andere Ferrata. Übernachtungen im Rifugio und im Bivacco möglich.

 Leider haben diese Touren ihren Preis. Die bewirteten Hütten sind teuer geworden, man muss sich immer verbindlich bereits vor Wochen anmelden und freies Zelten ist auf Südtiroler Grund verboten.

Bei Interesse eine eMail an
Camillo@valcellina-tagliamento.de  oder  doncamillo.friaul@gmail.com

Auch Anfragen von Jugendgruppen, welche dann vielleicht auch gerne mit Zelten unterwegs sein wollen, werden beantwortet. Hierbei werden wir sicher meist im Bereich der Biwakschachteln, Casera und Berghütten zum Zelten bleiben müssen. 

Für soziale Einrichtungen, Vereine und Pfadfinder gibt es bei mir immer ein preislich attraktives, sozial verträgliches Angebot.

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Aktuell veröffentlicht am 28.Februar 2025 - Camillo Pötzsch
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