Dolomiten Höhenweg 6 - Friaulaner Dolomiten
Auf alpinen Pfaden rustikal unterwegs...
Die Friaulaner Dolomiten
Der Dolomiten Höhenweg 6
Geographischer Überblick
Die Dolomiten in der Region Friaul werden auch als Dolomiten östlich der Piave bezeichnet – oder im italienischen „Dolomiti Friulane d`Oltre Piave“. Ihre landschaftliche Eingrenzung ist sehr Natur gegeben. Im Westen und Norden ist es die Fiume Piave, im Süden die Hochebene Alpago mit dem Lago di Santa Croce und im Osten das Val Tramontina zwischen Maniago, Meduna und dem Passo di Monte Rest. Mehr als die Hälfte der Gebietsfläche gehört zum Weltnaturerbe Dolomiten mit dem „Parco Naturale Dolomiti Friulane“.
Zwei bedeutende tief eingeschnittene Täler führen direkt in das Herzstück der Friaulaner Dolomiten. Bei Cimolais das Val Cimoliana und bei Claut das Val Settimana. Leider ist es hier seit den 1990-er Jahren trotz des geschützten Naturparks mit der Ruhe vorbei, dürfen doch die Touristen mit ihren PKW bis zu den jeweiligen Talschluss Hütten, dem Rifugio Pussa und der Pordenone Hütte auffahren. Mit enormen Straßenbau technischen Aufwand muss nach jedem Winter und fast nach jedem Starkregen Ereignis dazu die Straßen repariert werden.
Dazu kommt seit Jahren die Unsitte, dass der Schwerlast Verkehr, hauptsächlich die 28 Tonnen Sattelaufleger die beiden Westost Straßenachsen Piavetal – Forni di Sopra – Tolmezzo und Longarone – Val Cellina – Maniago zum zeitlichen Abkürzen und der Mautvermeidung voll stopfen und auch gerne in der Nacht hindurch Brettern. Es ist eben, wie es fast immer ist, wo Umweltschutz drauf steht, ist noch lange nicht auch Umweltschutz drin.
Ein weiteres Problem hat sich in den vergangenen 10 Jahren deutlich vergrößert und nun auch verfestigt. Bis gut in die 2010 konnte man vielerorts in den alpinen Hochlagen angstlose Steinbock Rudel auffinden und diese dabei sehr nahe auch fotografieren. Sie wurden bereits seit den 60-er Jahren nicht mehr gejagt oder gar geschossen. So haben sie jegliche Scheu von den wenigen Bergsteigern hier verloren. Nun sind Wolf und Bär aus Slowenien und dem Balkan wieder hier. Seit nun 5 Jahren finde ich an den angestammten Hochtälern fast keine Steinböcke mehr vor, dafür um so mehr Wolfsspuren. Selbst in Tallagen, nahe der Bergdörfer und nun auch direkt bei mir vor Ort kann man auf Wölfe treffen. Sie fühlen sich hier recht wohl und vermehren sich nach meiner Ansicht viel zu schnell.
Folgende großflächige Untergebiete findet man hier vor. Der Kernbereich und Mittelpunkt der Friaulaner Dolomiten befindet sich zwischen dem Passo di Mauria und dem Val Cellina. Südlich davon erheben sich die Col Nudo bis Monte Cavallo Bergkette. Nördlich die Pesariner Dolomiten. Berghütten und markierte Pfade gibt es genügende, wobei es aber ab den Hütten die Bergsteige sehr schnell anspruchsvoller werden.
Als ein Beispiel dafür sei der Dolomiten Höhenweg 6 und 7 erwähnt. Da wird auch schnell mal eine Bergtour zu einer Klettertour im zweiten Grad im völlig naturbelassenen Fels und Steingewirr. Und noch eines sollte jeder hier beachten: mit einem Handyempfang sieht es sehr schlecht aus, und abseits der bewirteten Berghütten – Rifugio – wandern in der Regel sehr wenige Bergsteiger und somit ist bei einem Unfall kaum mit einer Hilfe von außerhalb zu rechnen. Dazu kommt, das die Pfade oberhalb und weit abseits der Rifugio kaum und teilweise gar nicht mehr gewartet werden. So muss man sich dann ausschließlich beim Weiterkommen selbst behelfen oder direkt umdrehen. Ich für meinen Teil und auch bei von mir geführten Gruppen habe dafür immer ein 25 Meter Halbseil, Schlingen und Karabiner dabei. Somit können Wegabschnitte, welche zerstört sind, leichter überbrückt werden.
Auf ausführliche Pfade Beschreibungen zu den Berghütten verzichte ich hier. Zum einen sind die TABACCO Wanderkarten 1:25 000 sehr gut brauchbar und fast alle Tal Zustiege ausgeschildert und ausreichend rot-weiß markiert.
Anders verhält es sich bei den weniger begangenen Überschreitungen, Scharten und Forcella. Diese werden von mir ausführlich, je nach Schwierigkeiten, beschrieben. Sehr viele Berggipfel lassen sich hier nur mittels dem freien Klettern besteigen. Alle Bergtouren, welche den 2.Grad nicht überschreiten, erwähne ich hier. Gesicherte Routen – Klettersteige – gibt es hier zu den Gipfeln keine. Dafür sind bedeutende Gipfel mit Steinmännchen, teilweise auch mit roten Punkten, spärlich markiert.
Noch etwas liegt mir sehr am Herzen. Im Gegensatz zu den westlich der Piave gelegenen Dolomiten, findet Ihr hier noch alle natürlich vorkommenden Gebirgsblüten in den Friaulaner Bergen vor. Dass dies so bleibt, bitte nur ansehen und fotografieren, aber nicht pflücken, ausbuddeln oder gar zertreten.
Bergtouren im Zentral Bereich der Friaulaner Dolomiten.
Bergtouren nördlich vom Passo di Mauria.
Bergtouren südlich von Erto, Cimolais und Claut.
Zu der Vajont Katastrophe bei Erto und Longarone im Oktober 1963 ist von vielen Autoren alles geschrieben und veröffentlicht. Dazu habe ich keine neuen Erkenntnisse.
Dafür aber als Denkhilfe die Wetterlagen im Herbst, welche alle paar Jahre Mitte Oktober bis Mitte November sich hier gerne wieder finden. Gerade aktuell wird der viele Regen im Friaul von den Medien wieder mal als Jahrhundert Ereignis dargestellt und sei dem Klimawandel geschuldet. Ein Blick in das Wetterarchiv zeigte mir nur an Hand von zwei markanten Beispielen, im Oktober 1917 regnete es derart viel, das der Tagliamento Hochwasser bis 2,20 Meter hatte. Und dem allzeit bekannte Vajont Unglück 1963 war auch einem wochenlanger Starkregen voraus gegangen. Wer sich die Mühe macht und tiefer in den Archiven herum schnüffelt, wird fest stellen, solche Wetterlagen gab es seit den Beginn der Aufzeichnungen im Schnitt etwa alle 5-7 Jahre.
Übrigens: Erwin Rommel hat in einem seiner Bücher sehr ausführlich über den vielen Regen im Friaul von Mitte Oktober bis Anfang November 1917 geschrieben. Aber was zählen heute noch Fakten – wenn Haltung, die richtige Meinung und Religion mehr zählt, als die Wissenschaft und alte Chroniken.
Wissenswertes Neues über den Dolomiten Höhenweg 6
Meine Hinweise beziehen sich auf den Hauleitner Führer 2003 vom Rother Verlag.
1.) Als den natürlichen Startort hat sich St. Lorenzen im Lesachtal etabliert. Der Wegverlauf bei Hauleitner noch als Variante V1 beschrieben, ist nun der Standard hier.
2.) Ab dem Rifugio Tennente Fabbro wandern die Italiener immer schon über das Monte Tiarfin Gebirge und nicht durch Wald und Mittelgebirge zum Passo della Mauria.
Hier kurz eine Beschreibung:
Von der Hütte an der Straße in südöstlicher Richtung bis kurz vor der Agritur Casera Razzo, im Sommer bewirtet. Hier rechts ab auf dem CAI 208, Wegweiser, in südlicher Richtung bergan. Bei der Höhe 2000 m etwa kommt man in eine Scharte. Diese wird nicht durchschritten, sondern man folgt den roten Markierungen nun westlich querend hoch in eine weitere Scharte bei 2205 m Höhe. Hier nun den spärlichen Markierungen folgend in das Hochtal Busa des Tiarfin hinein und leicht 100 Hm. absteigend wandern. Weiter in südwestlicher Richtung bergab bis zur Wegkreuzung CAI 243/CAI 208/CAI 211. Wer zur Selbstversorger Hütte Casera Tartoi, 1707 m, möchte, biegt links in östlicher Richtung ab und erreicht in 15 Minuten die Hütte.
Alle Andere wandern nun auf dem CAI 243 über die Forcella Tartoi, 2006 m, nach Westen zum Ricovero Casera Lavazeit, 1813 m. Schöne Hütte mit guten Quellwasser 3 Minuten abseits.
Weiter nun problemlos auf dem CAI 207 Pfad zum Passo della Mauria.
3.) Ab dem Rifugio Pordenone ist die Originalroute, der Sentiero Arturo Marini zum Bivacco Gervasutti nicht mehr begehbar und auch vom CAI seit Jahren gesperrt worden. Wer es dennoch sich antun möchte, hier einige Empfehlungen und Tipps. Ein 30 Meter langes Halbseil, 2 Bandschlingen und 4 Karabiner sind äußerst hilfreich. Dazu sollte man mindestens zu Zweit sein. Bei den Unterbrechungsstellen ist der Feinsplitt extrem unangenehm und teilweise doch sehr steil. Die Absturzgefahr beim Queren ist permanent vorhanden. Ich habe das mit meinen alten Steigeisen – Oldscool – sehr gut gelöst bekommen. Entweder dann extrem hoch bis zu den Felswänden steigen und Queren oder auch mal weiter herunter absteigen und hier Queren.
4.) Der Hüttenwirt vom Rifugio Pordenone empfiehlt durch das Val de Santa Maria zur Forcella Spe aufzusteigen. Zuerst einen Tallatscher bis knapp 920 m hinunter und dort ausgeschildert den CAI 356 Berghoch.
5.) Seitens von Italienern wurde mir vor Jahren der Aufstieg über das Val di San Lorenzo zum Bivacco Gervasutti empfohlen. Nur der halbe Tallatscher und bei der großen Geröllschlucht von rechts kommend, noch vor der Casera Pian Pagnon, einsteigen. Meist an der rechten Seite bleibend bis zum großen Kessel. Hier dann links queren und ziemlich steil an der linken Begrenzung direkt westlich halten hoch steigen und weiter nun problemlos zum Biwak.
6.) Ab dem Bivacco Greselin kann im Bereich der Forcella dei Frati nicht mehr direkt das nun äußerst steile fein splittrige Geröllfeld nahe der Duranno Ostwände gequert werden. Hier gab es bereits mehrere schwere Bergunfälle. Ihr müsst gleich am Beginn direkt nahe zur Forcella dei Frati aufsteigen und ganz oben bei den Felswänden die Querung nach links, Süden, machen. Danach Aufmerksam nach den alten Markierungen schauen, welche dann unschwierig zur Forcella Duranno hoch leiten.
7.) Ab dem Rifugio Maniago nicht mehr direkt in Richtung Tal, Erto, wandern, sondern hinüber auf dem CAI 381 zum Ricovero Casera Bedin di sopra und weiter zum Rifugio Cava Buscada. Ab hier dann nach Erto hinunter mit tollem Panorama nach Süden.
8.) Die Etappe durch das Valle del Vajont zur Casera Frugna hoch ist nicht immer sicher begehbar. Da die neue Casera Feron nur noch mit einem Schlüssel benützbar ist, fällt diese für den Höhenwanderer aus. Damit ist auch die lange Straßentour sinnlos als Alternative. Hier gibt es aber eine weitere herrliche Variante. Auf dem CAI 903 Bergpfad hoch zur Casera Cornet und dort nächtigen. Danach zur Feron und hoch zur Forcella Frugna.
Achtung: einige Tourengeher haben den Einstieg zur Forcella Frugna trotz langer Suche nicht mehr gefunden. Ihr müsst ab der Ruine der Casera Carniar kurz einen Bergrücken, direkt südlich im Wald aufsteigen, welche danach nochmals etwa 50 Hm. Abwärts leitend zum letzten Wasser vor dem endgültigen Aufstieg. Kurz noch am Wildbach entlang und die letzte Geröllrinne rechts haltend sehr steil hoch. Achtung auf Steinschlag bei Vorausgehenden. Oben dann direkt links fast eben in den Wald, ab hier ist der Wegverlauf wieder gut zu erkennen.
9.) Beim Aufstieg zum Passo di Valbona gibt es etwa bei der Höhe um 1700 m einen fatalen Verlaufer. Man merkt diesen dann viel zu spät und muss wieder teilweise anspruchsvoll zurück hinunter steigen. Durch die vielen Verlaufer sieht man den richtigen Pfad kaum mehr und die Markierungen sind erst kurz danach wieder zu finden. Es geht an dieser Stelle nicht gerade weiter steil hoch, sondern deutlich links haltend weiter, Gestrüpp, Büsche behindern hier die Vorausschau.
10.) Der Einstieg unterhalb vom Passo di Valbona zum Dolomiten Höhenweg 7 geht nicht mehr. Die Ferrata dazu ist zerstört und wird vorerst auch nicht mehr instand gesetzt. So kann man erst bei der Casera Venal durch das Venal di Funes zum Crep Nudo gelangen.
Der Dolomiten Höhenweg 6
Ein Pfad durch die Friaulaner Dolomiten
Die Alta Via dei Silenzio - Pfad der Stille
Von allen Dolomiten Höhenwegen ist der Sechser der längste und anspruchsvollster Pfad. Ende der 1960-er Jahre erschlossen, kann er Heute nicht mehr in allen Etappen auf ihrer originalen Route begangen werden. 2019 habe ich es noch einmal probiert, auch die ausgelassenen Abschnitte, wie den Sentiero Arturo Marini, vom Rifugio Pordenone aus zum Bivacco Gervasutti zu gelangen. Mit viel Einsatz und alten Steigeisen ist mir auch dieses gelungen. Die hier nun heute von mir veröffentliche Beschreibung des Dolomiten Höhenweges 6 berücksichtigt alle unbegehbaren Abschnitte, ohne aber an dem Kern des Pfades der Stille zu rütteln. Darüber hinaus wurde der Höhenpfad von mir in Richtung Norden so verlängert, dass die dreiwöchige Tour problemlos ohne eigen PKW unternommen werden kann.
Startort ist nun in Osttirol Lienz. Hierher kommt man problemlos mehrmals täglich mit dem Zug. Über die Lienzer Dolomiten gelangt Ihr ins Lesachtal. Von dort über den Karnischen Hauptkamm nach Sappada. Dann weiter nach Süden zum Passo del Mauria. Hier über die Friaulaner Dolomiten nach Erto. Über den Col Nudo und Crep Nudo erreicht Ihr das Monte Cavallo Gebirge und danach durch dunklen Gebirgswald das lebhafte Städtchen Vittorio Veneto.
Die gebirgstechnischen Ansprüche an Euch sind schon enorm für diesen langen Pfad. Ohne ein Leichttrekkingzelt müsst ihr mindestens mit zwei Freibiwaks rechnen. Lebensmittel für 4 Tage sollten auch im Rucksack sein, dazu Gaskocher und Geschirr. Freies Klettern bis zum 3- Grad mit Rucksack im völlig natürlichen Fels sollte beherrschbar sein. An die Orientierung werden sehr hohe Ansprüche gestellt. Dazu schadet es nicht, auch am Pfad kurzfristig zu Improvisieren zu können. Mit der Beschilderung und den Markierungen ist das auch so eine Sache. Da die jährliche Besucher Frequenz auf diesem Pfad durchgängig bei unter 50 im Jahr liegt, dazu 3 zurück liegende Corona Virus Jahre, sind gerade bei den alpinen Übergänge die Farbflecken sehr verblasst und eine Besserung seitens des CAI auch nicht angedacht. Teile des Pfades werden in Zukunft wieder sich selbst überlassen und bleiben als Abenteuer Route den Erfahrenden überlassen. Ein Höhenweg ist diese Route in keinster Weise mehr. Desto Trotz, ein grandioses, herrliches Unternehmen. Bei Interesse von mindestens 2, aber maximal 4 Leuten bin ich immer noch bereit, Euch gegen eine Gebühr über diesen Pfad zu begleiten. Einfach sich mal melden.
Beim Start in Lienz liegen etwa 245 Km vor Euch, ab dem Lesachtal sind es immer noch 185 Km und ab Sappada noch 155 Km. Für den großartigsten Teilabschnitt ab dem Passo del Mauria bis zur Monte Cavallo Gruppe benötigt man etwa 10 Tage. Hier gibst es nur einmal eine gemäßigte Etappe. Alles andere ist pure Natur.
Vor Mitte - Ende Juni geht es selten hier. Bester Monat ist der Juli mit viel Wärme und sehr langen, hellen Tagen. Die wenigen gut bewirteten Berghütten, Rifugio, sind im August meist mit Tagesgästen voll und das mit dem Voraus reservieren ist so eine Sache.
Meine geografische Einteilung der Pfad Beschreibungen lautet:
Lienz in Osttirol - Lienzer Dolomiten – St. Lorenzen im Lesachtal
St. Lorenzen - Karnischer Hauptkamm - Sappada
Sappada bis zum Passo del Mauria
Passo del Mauria - Friaulaner Dolomiten - Monte Duranno Gebirge - Erto
Erto - Col Nudo - Crep Nudo - Monte Cavallo - Vittorio Veneto.
Die Etappen Beschreibung - Dolomiten Höhenweg 6
Alta via delle Dolomiti - Sentiero del Silenzio
Von Hütte zu Hütte
Startort ist St. Lorenzen, 1128 m, im Lesachtal - Oberkärnten
Hochweißsteinhaus - Rifugio Monte Peralba, 1868 m, 750 Hm. + 3 Stunden gute Wanderpfade.
Rifugio Calvi, 2164 m, 570 Hm. + 2 Std. gute Bergpfade.
Rifugio Sorgente del Piave, Quelle der Piave, 1830 m, eine Stunde nur bergab.
Rifugio Monte Ferro, 1563 m, 570 Hm. + 3 Std. gute Bergpfade.
Cima Sappada - Campingplatz, 1290 m, 2 Stunden leichte Wanderung.
Rifugio Fratelli de Gasperi, 1767 m, Passo di Oberenghe, 1100 Hm. + 5 Stunden gute Bergsteige.
Rifugio Tenente Fabbro, 1783 m, über Passo Lavardet, 500 Hm. + 4 Std. weite Wanderung.
Agritur Casera Razzo, 1736 m, Alternative zur Fabbro Hütte, 30 Minuten weiter.
Casera Tartoi, 1707 m, über das Monte Tiarfin Gebirge, 500 Hm. + 4:30 Stunden, Bergsteige.
Ricovero Casera Lavazeit, 1813 m, Originalroute, 450 Hm. + 3 Stunden, schmale Bergpfade.
Passo della Mauria, 1300 m, 150 Hm. + 2 Std. gute Wanderpfade.
Rifugio Giaf, 1434 m, 200 Hm. + 2 Stunden gute Bergpfade.
Bivacco Vaccari, 2050 m, Alternativroute landschaftlich großartig, 900 Hm. + 3:30 Std. schmale Bergsteige.
Rifugio Padua, 1287 m, Komfortroute, 600 Hm. + 3 Std. gute Bergpfade.
Bivacco Marchi - Granzotto, 2170 m, Originalpfad, 850 Hm. + 3 Std. ab Giaf, schmale Bergsteige.
Rifugio Tita Barba, 1821 m, Komfortroute ab der Padua Hütte, 600 Hm. + 3 Stunden gute Wanderpfade.
Bivacco Giuliano Perugini, 2060 m, 500 Hm. + 3 Std. anspruchsvoller Bergsteig, teilweise schwierig.
Rifugio Pordenone, 1249 m, gute 2 Stunden mit viel Geröll bergab, viel begangen.
Bivacco Giusto Gervasutti, 1940 m, Sentiero Arturo Marini, Originalroute, sehr anspruchsvoll und schwierig, landschaftlich großartig und wilde Natur, 800 Hm. + gut 5 Stunden wegen den zusätzlichen Problemen am Pfad.
Alternative Route zum Bivacco Gervasutti, Val di Santa Maria über die Forcella Spe, 4 Stunden gute Bergpfade.
Ricovero Casera Laghet de Sora, 1871 m, 300 Hm. + 3 Stunden gute, schmale Bergpfade.
Bivacco Paolo Greselin, 1920 m, großartiger, aber auch anspruchsvoller Übergang, Klettern bis 2.Grad, gute Kondition und Ausdauer gefragt und Spürsinn für die Pfadsuche, 1100 Hm. + 8:30 Stunden schmale Bergsteige.
Rifugio Maniago, 1730 m, über die Forcella Duranno, 550 Hm. + 4 Stunden schwierige Bergpfade.
Ricovero Casera Bedin di Sora, 1711 m, 150 Hm. + 2 Stunden herrlicher Bergpfad, gut markiert.
Rifugio Cava Buscada, 1758 m, 100 Hm. + 1:30 Std. aussichtsreiche Bergpfade.
Rifugio Casera Mela, 1180 m, letzte Hütte vor Erto, 1:30 Std. nur bergab auf guten Wanderpfaden.
Erto e Casso, 786 m. aussichtsreich nur bergab.
Ricovero Casera Frugna, 1538 m, Originalroute über das Valle del Vajont, 850 Hm. + 5 Stunden schmale teilweise kaputte und schwierig auffindbare Bergpfade in herrlicher Landschaft. Menschen leere Natur.
Ricovero Casera Cornet, 1629 m, Alternativroute, 900 Hm. + 3 Stunden gute Bergsteige.
Ricovero Casera Feron, 992 m, 200 Hm. Aufstiege und sehr langer Abstieg, 3:30 Std. schmale Bergpfade.
Rifugio Casera Ditta, 956 m, westliche Alternative, gut bezeichnete Pfade.
Reste der Casera Gravuzza, 984 m. nur Abstieg aus der Forcella Frugna, 2 Stunden guter Bergpfad.
Naturhöhle am Passo di Valbona, 2136 m, 1050 Hm. + 3:30 Std. nur Aufstieg, anspruchsvolle Bergpfade.
Agritur Malga Pian Formosa, 1219 m, lange Wanderung meist Abstiege, etwa 4:30 Stunden.
Casera Pian de le Stele, 1421 m, 200 Hm. + 1:30 Std. primitive Selbstversorger Hütte.
Bivacco Toffolon, 1990 m, am Alpago Gebirgskamm, Originale Route der Italiener, 600 Hm. + 2:30 Std.
Bivacco Forcella Laste, 2026 m, Alternative zur Semenza Hütte, 600 Hm. + 2:30 Std. gute Bergpfade.
Rifugio Semenza, 2020 m, letzte alpine Berghütte in herrlicher Dolomiten Landschaft, 15 Min. ab der Laste.
Agritur Malga Mezzomiglio, 1291 m, langer Abstieg und weite Wanderung in 4 Stunden gute Bergpfade.
Bivacco Pian de la Pita, 1483 m, 200 Hm. + 2 Stunden, gute Wanderpfade.
Rifugio Vittorio Veneto, 1547 m, letzte Berghütte am Dolomiten Höhenweg 6, 250 Hm. + 2 Std. gute Wanderpfade.
Ziel Vittorio Veneto, 139 m, mit langen Abstieg in 3 Stunden auf guten Wanderpfaden erreicht.
Anmerkungen zur Hütten Liste
Für die Tour auf dem Dolomiten Höhenweg 6 müssen nicht alle hier aufgelisteten Berghütten benützt werden. Viele Pfad Abschnitte lassen sich je nach eigener Kondition und auch der Wetterlage zusammen fassen. Wer wie ich, dazu noch ein super leichtes Trekkingzelt dabei hat, kann mit dem Übernachten noch viel freier entscheiden. Leider sind die bewirteten Berghütten, Rifugio, nach der Corona Zeit deutlich teurer geworden. Meine Empfehlung bei sicherer Wetterlage lautet daher, den Tagesverlauf der Tour so zu legen, das Ihr bei den bewirteten Hütten eine warme Mahlzeit einnimmt und dann entweder zur nächsten Biwakschachtel, Bivacco, Casera, oder zu einem herrlichen Platz zum freien Zelten weiter läuft. Oberhalb der Baumgrenze fragt Euch am Abend niemand nach euren Beweggründen.
Meine Touren Angebot
Für den Sommer biete ich eine geführte und begleitete Tour für 2 - 4 Teilnehmern auf dem Dolomiten Höhenweg 6 an. Geplant ist der Abschnitt ab dem Passo delle Mauria, Alternativ Forni di Sopra, bis zum Monte Cavallo Gebirge. Bei Interesse bitte die Anfragen an mich per eMail senden. Sollte sich eine kleine Gruppe für die komplette Route melden, Zeitbedarf je nach Kondition 2 bis 3 Wochen mit allen herrlichen Gebirgspfaden, dann führe ich diese auch ab St. Lorenzen im Lesachtal bis zum Ziel in Vittorio Veneto.
Aktuell veröffentlicht am 16.Oktober 2024 - Camillo Pötzsch
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