Friaulaner Naturerlebnisse
Buon giorno - Hallo und Willkommen in der Region Friaul 2026

Eine Wochentour mit Wanderpfade für Naturisten

Wandertouren für Naturisten, Nudisten, Nacktwanderern und FKK

Das Val Tramontina - Passo di Monte Rest bis Meduno


Eine Wochentour und viele Pfade für Naturisten

Wandertouren für Naturisten, Nudisten, Nacktwanderern und FKK

Viel Toleranz in freier Natur zeigen und Leben, auch dies gehört zu einer demokratischen Gesellschaft. Aus meiner Erfahrung hat es sich gezeigt, das Nacktwanderern bewusster mit ihrer Umwelt umgehen, als so manche Großstädter es sich vorstellen können. Die Kleingeister, welche sich daran stören, sollten hier einfach aufhören zu Lesen und sich in ihrer Intoleranz suhlen. Als ein besonderes Beispiel dafür sehe ich in den vielen „Diversen“ Stadtumzügen, wo Bilder entstehen, welche ich als Geschmacklos empfinde. Und doch strömen Zigtausende von Schaulustigen zum Feiern und Gaffen dort hin. Oft ist es dann das gleiche Klientel, welches sich aufregt, wenn in der freien Natur, Nackt gewandert wird. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass ich es Überall befürworte. Auf dem Westweg im Schwarzwald, wo jährlich Tausende unterwegs sind, halte ich es eher für eine Provokation.

Geografische Möglichkeiten im Friaul

Es gibt in den Bergregionen Friauls Gebiete, welche eigentlich ideal für das Nacktwandern sind. Ziele sind nicht zu hoch gelegen, dadurch noch gemäßigte Sonneneinstrahlung und auch die Temperaturen sind angenehm. Dazu kommen Menschenleere Gebirgstäler und herrliche Wildbachläufe. Also, für Euch Interessierte, auf zum Nacktwandern.
Medizinisch spricht auch nichts gegen das Nacktwandern. Gegen zu viel Sonneneinstrahlung kann man sich mit einer guten Sonnenschutz Creme schützen. Das freie Gefühl hebt deutlich die Stimmung und tut der Seele gut. Gute Barfuß Läufer benötigen bei Schotterfreien Pfade nicht mal mehr die Schuhe. Aber ob nun mit Bergschuhen oder ohne, ob komplett ohne Textil, oder doch mit Hose, Jeder und Jede, wie sie sich es wünscht, ist meine Devise. Wer hier was mit Erotik herum schwäbelt, hat das Prinzip des Nacktwanderns missverstanden und ist besser bei den Drei Zinnen aufgehoben. Natürlich respektieren wir in Hüttennähe und Bergdörfern die Verordnungen und ziehen uns zumindest unsere Badekleidung an. Ist doch selbstverständlich.


Meine hier vorgeschlagene einwöchige Wandertour
Im Val Tramontina, welches zwischen dem Passo di Monte Rest und der Gemeinde Meduno liegt, bewegt sich mein Touren Vorschlag. Am Schnellsten erreicht Ihr das wunderschöne, Wasserreiche Tal über Udine, Spilimbergo und nahe Maniago nach Meduno. 

Gleich drei Gebirgsstauseen sind hier vorhanden. Der Lago di Redona o dei Tramonti, der Lago di Selva und der Lago del Ciul. Dazu kommen mehrere herrliche Wasserfälle und großartige Wildfluss Täler. Mehrere Berghütten, ohne Bewirtung, stehen zum Übernachten zur Verfügung. Dazu kommen wilde Zeltmöglichkeiten, vorausgesetzt, Ihr habt ein Leichttrekking Zelt mit dabei.


1.Etappe

Als Startort habe ich die kleine, einfache Schutzhütte 300 m südlich der Staumauer vom Redona See vorgesehen. Wer tagsüber von Deutschland oder Österreich kommend anreist, kann zuvor noch in Meduno einkaufen oder Abendessen gehen und kostenfrei in der Hütte, oder daneben im mitgebrachten Zelt gut schlafen.
Die ersten 5,5 Kilometer bleibt Ihr luftig angezogen und wandert der Talstraße in das Val Tramontina entlang. Vorbei am herrlichen Stausee Redona geht es zum nördliche Ufer des See. Hier habt Ihr zwei Möglichkeiten: entweder weiter auf der Straße nach rechts in Richtung Campone, etwas langweilig mit Textil oder den beginnenden Wanderweg halbrechts ab nach Tridis, 100 Hm. höher gelegen. 

Ab hier nun Textilfrei auf dem CAI Wanderpfad 832 nach Campone. Für den einen Kilometer bis zur Wassermühle solltet Ihr durch Campone etwas wieder anziehen. Ab der Wassermühle geht es nördlich Taleinwärts dem Flusslauf des Torrente Chiarzo, CAI 832a, textilfrei entlang. Ein weiteres Ziel ist der 18 Meter hohe Wasserfall im Chiarzo Tal. Von hier aus stehen Euch gleich zwei Berghütten zum Übernachten zur Verfügung: Nördlich die Holzhütte in Palcoda, 620 m, und westlich das Bivacco Varnerin, 660m, in Tamar. Beides ist ordentlich ausgeschildert und auch markiert, einzig am Bivacco Varnerin gibt es kein frisches Trinkwasser vor Ort.

2.Etappe

Nächstes Ziel ist der Wasserreiche Canal di Cuna, welches über die Forchia Zuviel, 896 m, erreicht wird. Am Besten nimmt Ihr den Bergpfad CAI 831a dafür. Von hier aus geht es auf dem Wanderweg CAI 810 hinunter zum Torrente Comugna zur Kirche San Vincenzo, 591 m. Dann immer am Wasser entlang zur Ruine der ehemaligen Casera Piedigiaf, 484 m. 

Eine Stunde östlich weiter höher steht die Casera Giaf auf 960 m zum Übernachten zur Verfügung. Da aber die 3.Etappe wieder zurück führt, empfehle ich eine freie Zeltübernachtung 350 m nördlich der Ruine Piedigiaf auf einem ebenem Kiesbett.


3.Etappe

Die dritte Etappe führt zu den Ruinen der Casera Malandrai und dem großartigen Wasserfall Fontanon dal Toff. Vom Bergpfad Verlauf sicher die anspruchsvollste Bergtour hier auf meiner FKK Runde.
Zuerst mal in einer Stunde zurück zur Kirche San Vincenzo

Von hier nun in nördlicher Richtung auf einem kaum noch erkennbaren Waldpfad zur Ruine Mosareit, 688 m. Hier immer weiter in leicht nordwestlicher Richtung zur Einmündung des CAI 830 Wanderweges. Nun geht es weiterhin Bergauf, nach der Waldgrenze dann ziemlich steil hoch zur Cresta Spioleit und der Forcella Grande bei 1667 m Höhe. Ihr überschreitet die Cresta und es geht hinüber zur gut sichtbaren Casera Teglara, 1573 m. Hier kann man seit einigen Jahren nicht mehr übernachten, da die Hochalm wieder mit Schafen in Betrieb genommen wurde. 

Der Bergsteig CAI 834 geht in westlicher Richtung nach dem Durchgang der Forcella di Teglara steil hinunter in das Malandrai Tal. Durch mehre Sturmschäden ist der Bergsteig nicht mehr einfach gradlinig zu Begehen. Aber wenn Ihr immer auf dem Bergrücken südwestlich bleibt, kommt Ihr doch recht problemlos hinunter. Unten angekommen habt Ihr mehrere Möglichkeiten frei zu Zelten und auch reichlich wieder Trinkwasser zur Verfügung.

4.Etappe

Ziel ist die Berghütte Casera Chiampis. Aber zuerst solltet Ihr den großartigen Wasserfall Fontanon dal Toff besuchen. Hin und zurück etwas 90 Minuten und gut ausgeschildert. Danach auf dem Wanderweg CAI 829 am Torrente Viellia entlang zur Pass Straße Monte Rest

Nun mit Textilien angekleidet 1,5 Kilometer die Straße in südlicher Richtung entlang bis zum Beginn des Bergsteiges CAI 377. Hier erst mal 300 Hm. bergan und dann in westlicher Richtung fast eben dem Torrente Viellia entlang. Über mehrere Steilstufen unter anderem mit einem weiteren Wasserfall erreicht Ihr die Hochebene der Casera Chiampis auf 1236 m. Über diese in westlicher Richtung zur Hütte.


5.Etappe

Ziel ist der Canale di Meduna und der Lago del Ciul. Dazu besteht die Möglichkeit den Monte Frascola zu Besteigen. Auch habt Ihr eine spannende Variante, um zum Bergsee Ciul zu gelangen.
Zuerst meine Toptour Empfehlung: Ab der Casera Chiampis ausgeschildert mit CAI 392 in westlicher Richtung zur Ruine Casera Tamaruz und weiter nun steiler bergan bis zum aussichtsreichen Gipfel des
Monte Frascola, 1961 m.

Vom Gipfel wieder auf dem Anstiegspfad 10 Minuten hinunter, kurz noch westlich gehend und südlich zu einer Scharte leicht bergauf, 1872 m. Hier nur noch wenige Fußspuren vorhanden, dazu ein paar Steinmänner. Jenseits der Scharte geht es recht steil in südwestlicher Richtung bergab, hier sind Wanderstöcke echt hilfreich. Angekommen auf einer kleinen Talfläche geht es etwa 40 Hm. bergan in westlicher Richtung zur Scharte Cuel Flurit. Nun weiter bergab, erst südwestlich, danach in südöstlicher Richtung, nun auch im sehr dichten Bergwald zum Stavoli Val Cuarta, 646 m. Von hier in 10 Minuten zum Lago del Ciul. Nun, wenn Ihr gerne frei Zelten möchtet, solltet Ihr auf dem Uferweg in westliche Richtung laufend zur Hängebrücke gelangen und danach noch 15 Minuten weiter an das Ufer des Hügels Selis gehen. Hier bei den Ruinen kann problemlos frei gezeltet werden.


Alle Anderen wandern zur Staumauer des Lago del Ciul vor, diese wird aber nicht überschritten, und es geht weiter in nördlicher Richtung zum Biwakhaus der ehemaligen Scuola Frassaneit, 570 m.

Die leichtere Alternative ab der Chiampis Hütte: Der CAI 386 Bergsteig führt Euch hoch zur Forca del Frascola, 1616 m. Jenseits geht es erstmals blockig steil hinunter, danach linkshaltend in den Bergwald und zur Nothütte Giavons, 1053 m. Von hier aus problemlos hinunter nach Frassaneit di sotto. Von hier kann Tramonti di Sopra in östlicher Richtung in einer Stunde erreicht werden, das Biwakhaus steht 10 Minuten westlich etwas oberhalb am Wanderweg und zum Lago del Ciul sind es knapp eine Stunde.

6.Etappe

Ziel ist der Lago di Selva und der fast 90 Meter hohe Wasserfall Fontanon del Tasseit. Eilige überqueren die Staumauer des Lago del Ciul und wandern durch zwei, jeweils 1,5 Kilometer lange Naturtunnels, soweit diese offen stehen. Taschenlampe unbedingt notwendig. Allen Anderen sei der Bergsteig CAI 393a über die Forcella Dodismala, 964 m, empfohlen. Danach geht es weiter nach Inglagna. Von hier über Cuel Bernaz hinunter zur Lago di Selva Straße. Westlich weiter nach Selva, leicht bergab zur Staumauer des See, über diese hinweg und auf einer Schotter und Forststraße immer an der südlichen Seeseite weit zum Westende des Stausees. Hier kann dann frei gezeltet werden.


Wer lieber in eine Berghütte möchte, dem empfehle ich die frisch renovierte Casera Chiavalot auf 945 m Höhe. Diese ist in einer Stunde ab dem Ufer des Lago di Selva auf einem Bergpfad durch den Wald gut erreichbar.
Zum herrlichen Wasserfall
Fontanon del Tasseit gelangt Ihr auf einem Bergsteig, rot und blau markiert, welcher am Nordwest Ende des See beginnt. Ausführlich beschreibe ich diese Tour Hier.


7. und letzte Etappe

Ziel ist Redona und der Parkplatz unterhalb der Biwakhütte dort. Einfach und problemlos ist eine Wanderung auf der Straße des Lago di Selva über Chievolis und Faidona.
Eine weitere Möglichkeit ist ein Wanderpfad, welcher unterhalb der Staumauer beginnt und oberhalb des Torrente Silisia nach Tamarat hinüber führt.
Ausführliche Beschreibung findet Ihr Hier.

Wer genug Wasser gesehen hat, empfehle ich die großartige Bergtour über den langgestreckten Gebirgskamm des Monte Raut. Diese Route kann sowohl von der Casera Chiavalot, der Casera Valine Alta oder auch über die Casera Salincheit führen. Letztes Gebirgskammziel ist die Sella del Muntrin Scharte. Eine ausführliche Beschreibung habe ich Hier. Von der Sella del Muntrin geht es hinunter nach Casasola und über den Monte Colmaior hinüber und hinunter zur Staumauer des Lago di Redona. Ein würdiger Abschluss dieser großartigen Wanderwoche, welche sehr gut geeignet ist, für alle Naturliebhaber und des natürlichen Lebensgefühl.

Empfohlene Wanderkarte ist die TABACCO - 1:25.000 das Blatt 028 - Val Tramontina.
Weitere Informationen findet ihr auch auf meinem
YOUTUBE Kanal "Camillo Pötzsch".

Meine touristische Angebote
Für geeignete Wandergruppen und FKK Vereine kann ich Angebote auf dem
Sentiero dell Acqua, den Carmen Felicitas Wasserpfaden, und dieser hier von mir vorgestellten Wochentour als Zelttour mit leichten Abenteuer Flair ausarbeiten und anbieten, welche von mir betreut und begleitet würde.
Einzige Bedingung wäre Euer selbst mit gebrachtes Leichttrekking Zelt für die anstehenden Übernachtungen.

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Stand dieser Beschreibung ist 6. August 2026
Autor: Camillo Pötzsch

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Aktuell veröffentlicht zum 8.August 2026